Tipps und Tricks

Kleines ABC

Ballonfahren bezeichnet die Luftfahrt mit Gasballon und Heißluftballon, speziell mit Freiballonen, da mit Fesselballonen demgegenüber strenggenommen nicht „gefahren“ werden kann. Lenkbare Ballone werden als Luftschiffe bezeichnet und als eigene Luftfahrzeugart von den Ballonen im engeren Sinne abgetrennt.
Neben einigen Spezialanwendungen finden Ballone heute hauptsächlich im Luftsport Verwendung. In Deutschland sind die Ballonfahrer im Deutschen Freiballonsport-Verband e.V. organisiert. Dort werden die Interessen der Ballonfahrer zentral vertreten, auch gegenüber dem Gesetzgeber. Alle Ballone sind beim Bundesluftfahrtamt in Braunschweig registriert und bekommen von dort ein Kennzeichen zugeteilt. So stellt sich das Kennzeichen wie folgt zusammen: D steht für Deutschland, O steht für Freiballon und die anderen drei Buchstaben werden frei vergeben
Quelle: Wikipedia



Heißluftballone

Welche Technik und Ausrüstung man beim Ballonfahren benötigt könnt ihr auf dem Bild sehen.




 

Natürlich ist das noch nicht alles. Instrumente erleichtern das Ballonfahren und machen es sicherer.

Ein Ballonfahrer braucht ein Funkgerät um z.B. mit dem Verfolger zu sprechen oder um die Leute zu erreichen die den Verkehr im Himmel steuern. Ein Variometer sollte man auch mitführen, dieses Instrument zeigt an ob der Ballon gerade steigt oder sinkt. Ein Höhenmesser zeigt, wie der Name schon sagt, die Höhe an. Wenn die Leute, die den Verkehr dort oben steuern, sagen, dass man nicht höher als 2000 Meter darf, kann man mit Hilfe dieses Instrumentes kontrollieren, dass man diese Höhe auch nicht übersteigt. Ein weiteres Instrument ist der Transponder. Dieser ist notwendig wenn man in die Nähe eines Flughafen kommt. Weil dort viele Flugzeuge sind muss man besonders gut aufpassen. Der Transponder zeigt, wenn er eingeschaltet ist, die Position und auch Höhe auf dem Radar der Flughafenkontrolleure an. Somit wissen die dann genau wo man ist und wo die Flugzeuge sind und können einem sagen, ob man höher oder tiefer gehen soll, damit man keine Flugzeuge stört. Besonders wichtig sind natürlich Landkarten, damit man weiss, wo man sich gerade befindet. Schließlich stehen in der Luft keine Schilder von z.B. Ortsnamen. In der heutigen Zeit gibt es allerdings schon elektronische Geräte (GPS) die anzeigen, wo man sich befindet. Dieses wird durch Satelliten ermöglicht. Außer Position kann das Gerät auch Geschwindigkeit, Höhe, Temperatur, Richtung und viele weitere Dinge anzeigen.

Wie kommt man wieder nach Hause?

Wenn man mit dem Ballon nicht so gut steuern kann, ist es natürlich schwer wieder zum Startplatz zurückzukommen. Dafür gibt es die Verfolger. Wie im Krimi bleiben die Verfolger dem Ballon immer auf der Spur und lassen ihn nach Möglichkeit nicht aus den Augen. Das machen sie natürlich nicht zu Fuß, sondern mit einem Auto, das entweder einen Anhänger oder eine große Ladefläche für den Ballon hat. Im Auto gibt es Landkarten und für den Fall, dass die Verfolger den Ballon doch mal verlieren, gibt es ein Funkgerät über das sie den Ballon immer anfunken können. Weil die Verfolger den Ballon mit den Gästen zurückbringen, sagt man auch Rückholer zu ihnen.




 

Modellballone

- ... sind naturgetreue Nachbildungen der "Großen", und sind im Durschschnitt acht Meter hoch mit einem Volumen von 80 Kubikmetern. Die Hülle ist aus Ballonstoff, der Korb besteht aus Weiden und enthält die Gasflaschen sowie die Steuerbox. Die Steuerbox mit ihrer Technik, sorgt dafür, dass der Ballon über die Fernsteuerung steuerbar ist, das allerdings nur für's auf und ab, wohin er fährt, bestimmt der Wind. Die Kunst des Ballonfahrens - und auch des Modellballonfahrens - besteht darin, die verschiedenen Windströmungen auszunutzen, sodass der Ballon dorthin treibt, wo man ihn haben will. In jedem Fall muss der Pilot seinem Ballon nachlaufen. Da geht je nach Windgeschwindigkeit im Schritttempo oder im Galopp über Äcker, Wiesen, Bachläufe und auch mal über Berg und Tal. Darum also Modellballonsport...
- Die Fahrthöhe eines Modellballons ist theoretisch grenzenlos; die Reichweite der Fernsteuerung beträgt etwa einen Kilometer. Das Interessante ist jedoch ganz dicht über Felder, Wiesen und Bäche zu schweben um die eigene Geschicklichkeit im Umgang mit dem Gerät zu trainieren.
- Wir bieten Modellballone komplett an oder Sie finden das nötige Zubehör für den Selbstbau in unserem Bauteile-Katalog. Rundum betrachtet ist es ein wunderschönes Hobby, das beim Bau des Ballons beginnt und durch viele Trainingsstunden in der frischen Luft dazuführt, den Ballon zu beherrschen um dann an Treffen teilzunehmen, die mit viel Spass und Freude zahlreich durchgeführt werden.




 

Gasballone

- Ein Ballon von der Kirmes steigt nach oben, weil das Gas in ihm (meistens Helium) leichter ist, als die Luft, die ihn umgibt. Wie der Kirmesballon funktioniert auch ein Gasballon, an dem ein Korb hängt und in dem Leute stehen. Natürlich ist er viel größer und er hat noch ein paar Ventile, Leinen und Sandsäcke, mit denen man die Höhe ändern kann. Wenn man nämlich mit einem Gasballon steigen will, wirft man einfach ein bisschen Sand aus den Sandsäcken ab, damit der Ballon leichter wird. Wenn man nach unten will, kann man an einer Leine ziehen und damit aus einem Ventil etwas Gas ablassen. Dadurch verliert der Ballon an Tragkraft und geht langsam Richtung Boden zurück




 

Kaltluftballone

Text folgt




 

Fliegen oder Fahren?

Ganz einfach! Ist das Luftschiff bzw. der Ballon leichter als Luft, fahren Sie. Ist das Fluggerät schwerer als Luft, spricht man vom Fliegen.

Alle Freiballone funktionieren nach dem Prinzip „leichter als Luft“. Lediglich bei den Luftschiffen gibt es Typen (z. B. den ZEPPELIN LZ N07), bei denen die Leichtigkeit der Füllung nur eine unterstützende Rolle spielt – mit diesen Zeppelinen wird also geflogen.

Sowohl heiße Luft als auch Wasserstoff oder Helium besitzen ein spezifisch kleineres Gewicht als die umgebende Luft und sorgen daher für einen Auftrieb. Der leichtere physikalische Körper will oben „schwimmen“.

Dieses schon im frühen Altertum bereits erkannte „Archimedische Prinzip“ ermöglicht es, die Kraft und damit die Tragkraft festzulegen: der Auftrieb des physikalischen Körpers, hier des Ballons oder Luftschiffs, ist so groß wie das Gewicht des verdrängten Raumes, hier also der Luftmenge. Da die Luft „dünner“ – also leichter - wird, je weiter man nach oben kommt, ist somit die Tragkraft eines Ballons in höheren Fahrthöhen geringer.

Andere Gase als die genannten werden heutzutage kaum noch verwendet. Helium ist zwar unbrennbar, aber durch die komplizierten Verfahren zur Gewinnung aus der Luft sehr teuer und wird daher nur bei Luftschiffen verwendet.